Jiří Sulženko

begann seine musikalische Laufbahn als Kontrabassist im Orchester des Prager Nationaltheaters. Erste Engagements als Sänger führten ihn an die Opernhäuser in Brünn und Olmütz, 1991 wurde er dann als Solist ans Prager Nationaltheater engagiert, wo er bis 2000 zum Ensemble gehörte. Sowohl dem Nationaltheater als auch der Staatsoper Prag ist Jiříí Sulženko seither als ständiger Gast verbunden.
Zu seinem Repertoire zählen Partien wie Leporello, Papageno, Figaro, Escamillo, Scarpia, Ramphis, Kecal in "Die verkaufte Braut" oder der Wassermann in "Rusalka".
Bei den Salzburger Festspielen 2001 übernahm er die Rolle des Starek in "Jenůfa", bei den Wiener Festwochen im Jahre die Partier des Platzkommandanten in Patrice Chéreaus Inszenierung von Janáčeks Oper "Aus einem Totenhaus". Im Konzertbereich hat er u.a. mit Dirigenten wie Charles Mackerras, John Eliot Gardiner, Arnold Östman, Zdeněk Mácal, Jiří Bělohlávek und Václav Neumann zusammengearbeitet. Am Saarländischen Staatstheater verkörperte er bereits Rollen wie: Bartolo in "Der Barbier von Sevilla", den Orcone in "Il Tigrane" sowie den Figaro in "Die Hochzeit des Figaro".
Besetzt in:
Turandot (Timur)